Ausblühungen oder Putzabplatzungen am Gebäudesockel .
Die zu vor erwähnten Mängel an einem Gebäudesockel, sind in den meisten Fällen auf eindringende Feuchtigkeit von außen zurückzuführen.
Hier einige Gründe:
1. Fehlende oder mangelhafte Feuchtigkeitsabdichtung des Sockelputzes im verfüllten Bereich.
2. Fehlender Anfüllschutz
3. Die Pflasterflächen wurde bis an das Gebäude geführt und somit fehlender Spritzschutzstreifen
4. Der Betonrücken der Randsteine wurde bis an den Sockelputz geführt
5. Falsches Verfüllmaterial im Bereich des Spritzschutzstreifens
Begründung.
zu 1. Bei Erstellung der Außenanlagen wird oft vergessen den Sockelputz mit einer Abdichtung zu versehen. Der Putz ist zwar wasserabweisend, aber nicht wasserdicht.
zu 2. Jede Gebäudeabdichtung sollte vor einer Beschädigung geschützt werden. Das heißt, bevor eine Abdichtung verfüllt wird, muss geeignete Schutzmatte eingebaut werden.
zu 3. Pflasterflächen bezeichnet man auch als versiegelte Flächen. Das bedeutet in diesem Fall, die Erdfeuchte unter dem Pflaster kann nur sehr schlecht verdunsten. Somit hat sie genügend Zeit in den Sockelputz einzudringen. Ein ordnungsgemäß ausgeführter Spritzschutzstreifen verhindert Stauwasser im Bereich des Gebäudesockels. Es sollte darauf geachtet werden, das die Pflasterflächen mit Gebäudekontakt gering gehalten werden.
zu 4. Der Betonrücken des Sockelsteines darf auf keinen Fall bis dicht an den Sockelputz geführt werden. Es muss genügend Platz vorhanden sein, das anfallendes Wasser im Boden problemlos versickern kann.
zu 5. Das Anfüllmaterial im Bereich des Sockels sollte auf jedem Fall aus einem groben Steinmaterial bestehen, es darf keinen Nullanteil besitzen. Hierdurch wird Stauwasser verhindert.
Werden die oben genannten Punkte ( siehe auch Skizze ) beachtet, ist davon auszugehen das es nicht zu der erwähnten Schäden kommt.
So nicht!
In diesem Fall sind fast alle oben genannten Fehler gemacht worden!